DER NSU-PROZESS IN MÜNCHEN

E-Mail Drucken PDF

Anlässlich des 70. Jahrestages der Penzberger Mordnacht laden die VVN/Bund der Antifaschisten Oberland und der DGB Kreisverband Weilheim-Garmisch ein. Referent: Robert Andreasch von der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) Freitag, 15. Mai 2015, 18.00 Uhr Restaurant Glück Auf, Straße des 28. April 1945, Penzberg Über drei Jahre sind vergangen, seit sich der „Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) im November 2011 selbst enttarnte. Antifaschist_innen, Journalist_innen und Politiker_innen in Untersuchungsausschüssen versuchten seither, mehr Erkenntnisse zu gewinnen: was der NSU denn gewesen ist, wer ihm zugerechnet werden muss und wer alles zu den Unterstützer_innen zählt. Eine Menge Fragen haben sich seither aufgetan: zum Rechtsterrorismus, zum institutionellen Rassismus in den Ermittlungsbehörden, zum gesellschaftlichen Rassismus (der verhinderte, dass sich mehr Menschen mit den Angehörigen der Opfer solidarisiert oder kritisch nachgefragt hätten), zu den Verstrickungen von Polizei und Inlandsgeheimdiensten mit der Neonaziszene u. v. a. Seit über eineinhalb Jahren läuft am Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Unterstützer des NSU. 500 Zeug_innen und Sachverständige wurden bisher gehört. Doch welche Aufklärung kann so ein Strafprozess überhaupt leisten? Wo steht der Prozess heute? Welche Rolle spielen der Senat, die Bundesanwaltschaft, die Verteidiger_innen der Angeklagten? Kann sich die Ansicht der Bundesanwaltschaft, der NSU sei ein isoliert mordendes Killer-"Trio" gewesen, durchsetzen? Schaffen es die Nebenklagevertreter_innen, die Bedeutung lokaler und terroristischer Neonaziszenen, Rassismus und das Verhalten und Verschweigen der Inlandsgeheimdienste zu thematisieren? Robert Andreasch arbeitet seit fünfzehn Jahren als Fachjournalist über die extreme Rechte in Süddeutschland. Für die „Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München" (a.i.d.a. e. V.) und die bundesweite Initiative „NSU-watch" beobachtet er die Verhandlungstage im ersten „NSU-Prozess" vor dem Münchner OLG.

 

logo kommunde marxlink 161111


dkp-penzberg-neu

Nachrichten von www.kommunisten.de

  • Französische Präsidentschaftswahlen: Ein Erdbeben? Ja und nein
    von Maxime Benatouil, Ko-Direktor von transform!, Paris 26.04.2017: Nach dem aufsehenerregenden – wenn auch vorhersehbaren – Ergebnis des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen, stellt sich nun die brennende Frage: Was tun bei der Stichwahl?
  • Frankreich vor einer unerfreulichen Wahl
    26.04.2017: Es ist alles andere als eine erfreuliche Auswahl, vor der die französischen Wähler am 7. Mai beim zweiten Wahlgang der Präsidentenwahl stehen. Wer sicher sein will, dass nicht die Anführerin des rechtsextremistischen "Front National" (FN), Marine Le Pen, zur...
  • Erklärung von Pierre Laurent (PCF) zum 1. Wahlgang der Präsidentenwahl
    25.04.2017: Pierre Laurent, Nationalsekretär der Französischen Kommunistischen Partei PCF, ruft auf, im zweiten Wahlgang Marine Le Pen den Weg zur Staatspräsidentschaft zu versperren, denn "Marine Le Pen will eine gefährliche Welt, in der alle kriegerischen Abenteuer möglich, in der alle...
  • Wieso diese Gewalt?
    von Alexis Arellano, Venezuela 26.04.2017: Internationale Medien verbreiten eifrig die Zahl der bei Protesten in Venezuela getöteten Menschen. Die Schuld für die Gewalt wird der Regierungsseite zugeschoben. Die Hintergründe und was wirklich geschieht (siehe Anlage) interessieren weniger. Alexis Arellano befasst sich...
  • Frankreich – Erste Einschätzung zum Wahlergebnis
    25.04.2017: Die Hegemoniekrise tritt nun auch in Frankreich offen zu Tage: "An einem bestimmten Punkt lösen sich die gesellschaftlichen Gruppen von ihren traditionellen Parteien, da sie diese nicht mehr als Ausdruck ihrer Klasse oder Klassenfraktion anerkennen." (Antonio Gramsci)[1] Die Kandidaten...
  • G20 in Hamburg und kein Bett für Trump
    24.04.2017: Donald Trump ist auf Zimmersuche. Die angefragten Hotels möchten den Präsidenten der USA während des G20-Treffens am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg nicht beherbergen. Ob dies mit den gestellten Anforderungen zur Sicherheit und persönlichem Wohlergehen zu tun...

kommunist-werden


Gramsci-Broschüre der DKP Südbayern

Titelblatt_aussen

Kosten: 2,50 Euro plus Versand (bei Einzelheft 0,85 Euro)

ab 10 Stück und bei Vorkasse pro Heft 2,- Euro und versandkostenfrei

Bestellung über solveiggruber@hotmail.de

Bankverbindung:
DKP München, Kto-Nr.213 888 800
Postbank München, BLZ 700 100 80, Kennwort "Gramsci"
BIC: PBNKDEFF
IBAN: DE69700100800213888800



marxistische linke


Lokale Organisationen und Bündnisse:

mbgkr

muc-fbbb

Kopie_von_MAPC-RundLogo

 

aida213x42

attac-muc-neu  

dff-muc

ku

   cuba

 

vvn-muc-bda_2