Reichsbürger: Aggressive Verschwörungsideolog_innen im Kampf gegen Staat und Gesellschaft

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Donnerstag, 13.4.2017, 19:30 Uhr
Vortrag im Mailkeller, Rosenheim

Am Donnerstag, den 13. April findet im Wintergarten des Mailkeller Rosenheim (Schmettererstraße 20) ein Vortrag zum Thema Reichsbürger statt. Ein Referent der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München (firm) gibt Einblick in die Reichsbürgerszene. Beleuchtet werden ihre Narrative und Agitationsmethoden. Dabei wird vor allem ihre Anschlussfähigkeit und wachsende Popularität im Mittelpunkt der Betrachtung stehen.

Sind sie sich auch in vielen anderen Fragen uneinig, so nehmen doch alle Reichsbürger_innen an, dass die Bundesrepublik Deutschland kein legitimer, souveräner Staat ist. Stattdessen wird Deutschland in ihren Augen durch eine Verschwörung finsterer Hintermänner, der USA, anderer „fremder Mächte" oder „der Juden" regiert. Einige Reichsbürger_innen führen angesichts dieses vermeintlichen politischen und rechtlichen Vakuums nicht mehr existente Staaten wie das deutsche Kaiserreich fort.

Ein anderer Teil der Szene gründet eigene „Staatswesen", die er an seinen rückwärtsgewandten Weltbildern ausrichtet. Mittelfristig möchten alle Reichsbürger_innen Staat und Gesellschaft beseitigen und durch Gemeinwesen nach ihren Vorstellungen, die oft Antisemitismus, Blut-und-Boden-Ideologien und andere Verschwörungsideologien beinhalten, ersetzen. Obwohl sie auch vor dem Einsatz von Gewalt nicht zurückschrecken, wurden Reichsbürger_innen und ihre Aktivitäten in der Bundesrepublik in der Vergangenheit als politische Aktivist_innen nicht ernst genommen und verharmlost, sodass ihre Ideologie auch außerhalb der Szene Anklang gefunden hat.

Die Veranstaltung wird von dem Bündnis „Kein Hass auf Rosenheims Bühnen" organisiert, welches sich kritisch mit dem Auftritt des Hassmusikers und Reichsbürgersympathisanten Xavier Naidoo mit den Söhnen Mannheims auf dem Rosenheimer Sommerfestival auseinandersetzt. Der Vortrag beginn um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

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