Was passiert in Venezuela?

E-Mail Drucken PDF

altDie in der Tagesschau als Verteidiger*innen der Demokratie dargestellten Oppostionellen zünden die für die Armen geschaffenen Krankenhäuser an und lynchen regierungsnahe Aktivist*innen auf offener Straße. Der gebürtige Münchner Carolus Wimmer lebt seit vielen Jahren in Venezuela und wird uns über die aktuelle Lage in seiner neuen Heimat berichten.

 

Sieht man die Bilder in der Tagesschau, denkt man sich, was Nicolás Maduro (der gewählte Präsident Venezuelas) für ein Teufel sein muss oder man wird an Chile 1973 erinnert, als die USA mit Hilfe des Generals Pinochet den gewählten Präsidenten Salvador Allende aus Amt, Würden und Leben putschten. Vor fast 20 Jahren,1998 wurde Maduros Vorgänger, Hugo Chávez , der für ein breites Parteienbündnis kandidierte, zum Präsidenten von Venezuela gewählt.

Chávez unterschied sich zu vielen anderen Präsidentschaftskandidaten in Lateinamerika, die mit linken Parolen Wahlkampf und mit rechter Politik das Amtführen. Er versuchte seinen Worten Taten folgen zu lassen. Ein zäher Kampf im Vertrauen auf das eigene Volk begann. Es galt die eigene Oligarchie und die USA in ihre Schranken zu weisen und gleichzeitig den Menschen ein selbstbestimmtes Leben mit sozialer und wirtschaftlicher Sicherheit zu schaffen.

Mit breitangelegten Kampagnen in Bildung und medizinischer Versorgung wurden erste Schritte
dazu gemacht. Aus der Ölindustrie wurden die Oligarchen vertrieben und der Reichtum des Landes für dessen Bewohner*innen verwendet. Etwas Luft hatte Venezela, weil die USA sich lieber im Irak und in Afghanistan austobten. 2009 lies der damals neu gewählte US-Präsident Barack Obama verkünden, man werde die Zustände in Venezuela nicht mehr lange dulden. 2013 verstarb Chávez und Maduro wurde vom Volk zum Präsidenten gewählt. Die USA verschärften den wirtschaftlichen Druck auf das Land drastisch und Demonstrationen gegen die Regierung in den Reichenvierteln der Hauptstadt Caracas begannen. In den letzten Monaten eskaliert die Lage immer mehr.

Wann: Mittwoch, 12. Juli 2017 19:00-22:00 Uhr

Wo: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80

 

logo kommunde marxlink 161111


Nachrichten von www.kommunisten.de

  • Bundesverfassungsgericht zum Tarifeinheitsgesetz
    21.07.2017: Zum Fundament der Einheitsgewerkschaft gehört nebst der Offenheit für alle politische Richtungen, außer Faschisten und Rassisten, das Prinzip: ein Betrieb, eine Gewerkschaft, ein Tarifvertrag. Das ist aber eine gewerkschaftliche Kampfaufgabe, keine parlamentarische Spielwiese. Wie es vorläufig ausging, nachdem Teile...
  • Unbefristete Schutzhaft – Lagerpflicht – staatlicher Mietwucher in ...
    20.07.2017: Bayerischer Landtag beschließt unbefristete Präventivhaft für "gefährliche Personen" ++ CSU-Innenminister: starker Staat gegen Extremisten und Chaoten ++ SPD enthält sich ++ CSU-Regierung will Lagerpflicht für Geflüchtete ++ staatlicher Mietwucher bei anerkannten AsylbewerberInnen ++ Landtag fürchtet um seine Reputation
  • München: 42.195 Unterschriften gegen Steinkohlekraftwerk
    19.07.2017: Bürgerbegehren "Raus aus der Steinkohle“ reicht 42.195 Unterschriften bei der Stadt München ein ++ Aktion vor dem Rathaus auf dem Münchner Marienplatz ++ Steinkohlekraftwerk ist mit 17% der CO2-Emissionen der Klimakiller Nr. 1 in München ++ CSU/SPD/Grüne "als Lobby...
  • Ist die Globalisierung tot, "in tausend Stücke zersprungen"?
    18.07.2017: Referat von Leo Mayer auf dem 25. isw-forum: »Globaler Umbruch. Protektionismus? Rechtsextremismus? Krieg?« am 24. Juni im Gewerkschaftshaus in München
  • Brasilien: Wahlen ohne Lula sind Betrug
    17.07.2017:Lula verurteilt ++ Regierungschef Temer unter Druck ++ Lula bleibt beliebtester Politiker ++ Linke in komplizierter Situation ++ Walter Sorrentino (PCdoB) zur Lage der Opposition: Vertrauen der Mehrheit wieder herstellen - Einheit der Mehrheit schaffen
  • Die "Bierzeltrede" von Frau Merkel
    Die marxistische linke Frankfurt/Rhein- Main lädt ein zur "Roten Runde" Die "Bierzeltrede" von Frau Merkel, der G20 Gipfel in Hamburg und die strategischen Interessen des deutschen Imperialismus Dienstag den 25.07.1718:00 – 20.00 Uhr DGB Haus Frankfurt a.M .Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77Clubraum 2

kommunist-werden


Gramsci-Broschüre der DKP Südbayern

Titelblatt_aussen

Kosten: 2,50 Euro plus Versand (bei Einzelheft 0,85 Euro)

ab 10 Stück und bei Vorkasse pro Heft 2,- Euro und versandkostenfrei

Bestellung über solveiggruber@hotmail.de

Bankverbindung:
DKP München, Kto-Nr.213 888 800
Postbank München, BLZ 700 100 80, Kennwort "Gramsci"
BIC: PBNKDEFF
IBAN: DE69700100800213888800



marxistische linke


Lokale Organisationen und Bündnisse:

mbgkr

muc-fbbb

Kopie_von_MAPC-RundLogo

 

aida213x42

attac-muc-neu  

dff-muc

ku

   cuba

 

vvn-muc-bda_2